Gedanken zur Reinkarnation

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    Bei der Lektüre des Buches "Geist der Geister" von Sam Hess und Birgit Kempker sind mir interessante Gedankengänge zum Thema Reinkarnation aufgefallen.
    So ist zum Beispiel Sam Hess der Ansicht (wenn ich das richtig verstanden habe) dass im Jenseits, (oder der Zwischenwelt, oder wie man es auch immer nennen möchte), eine Seele manches mal beschließt ein oder mehrere Teile von sich selbst abzuspalten und getrennt vom Rest inkarnieren zu lassen.
    Also mehrere Teile einer Seele in verschiedenen Körpern.
    Sinn und Zweck dieser Seelenteilung: Mehrere Lektionen gleichzeitig zu lernen!
    Das hieße also Zeit zu sparen auf dem Weg in eine höhere Ebene.
    Nachteil der Seelenteilung: Oftmals fühlt sich eine Seele im hiesigen Dasein unvollständig. Und ist ständig auf der Suche nach dem fehlenden Teil. Es kann aber auch passieren, dass man im hiesigen Leben einen "Körper" trifft in der ein Seelenteil von einem selbst steckt. Das soll sich dann darin äußern, dass man sich sofort mit dieser anderen Person verbunden fühlt. Das gleiche denkt usw.
    Natürlich kann es auch passieren, dass man nicht auf ein Seelenteil trifft. Das hätte dann zufolge, dass man sich sein Leben lang schlecht und unvollständig fühlt.
    Seelenteile die schon früher wieder ins Jenseits zurück gekehrt sind, erwarten einen dann beim eigenen Tod. Sam Hess vertritt die Meinung, dass nicht bereits verstorbene Verwandte uns "drüben" willkommen heißen, sondern Teile der eigenen Seele.
    Hat jedes Seelenteil seine Lektion gelernt verbinden sie sich wieder zu einem Ganzen.
    Diese Theorie wäre eine Erklärung auf die Frage, wo denn die ganzen Seelen herkommen, da es doch immer mehr Menschen auf dieser Welt gibt.
    Außerdem glaubt Sam Hess daran, dass wir immer innerhalb einer Familie wiedergeboren werden. Also in jedem Leben wieder die gleichen Seelen um uns herum haben, nur eben in immer anderen Konstellationen.
    (Da bekommt das Lied "Mein Opa das bin ich!" von Truck Stop doch eine völlig neue Bedeutung! :D )

    In diesem Buch gab es noch einige andere nennenswerte Theorien (für Sam Hess ist es Gewissheit) zum Thema Seelenplan und Reinkarnation, auf die ich jetzt noch nicht eingehen möchte.
    Ich möchte erst einmal eure Meinungen und Gedanken zu diesen Theorien hören.
    Was meint ihr dazu?
    Das muss doch schwierig sein für ein Medium. WIe kann er denn da wissen, ob er eine ganze Persönlichkeit channelt, oder eine abgespaltene ? Wie nimmt er das wahr ? Was führt ihn zu dieser Annahme ?
    Wenn ich die Fallbeispiele von Ian Stevenson als WIedergeburtsfälle betrachte, dann wird man zwar schon auch mal , aber nicht IMMER im Kreise der Familie wiedergeboren. Das 'immer' widerstrebt mir.

    ewald1 schrieb:

    Das muss doch schwierig sein für ein Medium. WIe kann er denn da wissen, ob er eine ganze Persönlichkeit channelt, oder eine abgespaltene ? Wie nimmt er das wahr ? Was führt ihn zu dieser Annahme ?

    Diese Fragen kann ich dir leider nicht beantworten. :(
    Wie ich schon im anderen Thread schrieb, wirft der Inhalt dieses Buches viele Fragen auf, deren Antworten man vergeblich darin sucht.
    Daß wir in jedem Leben wieder mit den gleichen Seelen zusammenkommen, kann ich mir auch nicht gut vorstellen. Zu sehr habe ich mich dazu vor allem in sehr jungen Jahren in meiner Familie verloren und fremd, geradezu "außerirdisch", regelrecht "adoptiert" gefühlt (bin ich tatsächlich aber nicht, wie ich weiß).

    Meinen Exmann dagegen habe ich praktisch schon vor dem ersten Sehen ("Slow-Chat") als seelenverwandt angesehen - er mich übrigens ebenfalls -, auch wenn sich im Nachhinein viele Differenzen herausgestellt oder auch herausgebildet haben … Unvollständig in dem Sinne habe ich mich aber nie gefühlt, nur eben allein, alleingelassen mit Problemen, die außer mir niemand zu haben schien (wenn man einmal von meinem Ex absieht, der mir ähnliche Dinge berichtete, der dem Übersinnlichen ebenso wie jeglicher Religiosität jedoch geradezu extrem ablehnend gegenüberstand …)

    Das Problem mit den "immer mehr Menschen" und "wo kommen denn dann die ganzen neuen Seelen her" werden wir kaum abschließend lösen können (auch wenn ich es klasse fände :D ). Aber da kommen eben wieder die im Leben gemachten Erfahrungen und die Familienerinnerungen, die die Seelenmenge vergrößern, ins Spiel - und die Überlegung (die für mein Empfinden schon in die Nähe einer Tatsache rückt :saint: ), daß man als Neugeborenes nur eine "Kelle voll" Seele mitbekommt, mit der man dann arbeiten und sie im Verlauf des Lebens ausbauen, erweitern muß … Hierbei halte ich das Abspalten von Seelenteilen eher nicht für Absicht, sondern mehr für eine Nebenwirkung des "Zusammenmischens" in einem riesigen "Suppentopf", die nicht kontrollierbar ist.
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