Heute möchte ich euch meine Erfahrungen mit den ganzen Spukphänomene erzählen.
Dazu fange ich ganz von vorne an: Angefangen hat alles, als ich von einer Stadt in ein Dorf gezogen bin.
Dazu muss ich sagen, dass ich vorher auch schon einige Sachen bemerkte, aber diese keine Beachtung schenkte, weil ich dachte, es wäre normal. Also anders angefangen: Mit der Geburt meines Sohnes im Jahre 2005.
Ich wohnte genau 1 Jahr in Pritzwalk ( eine Stadt mit etwa 7000 Einwohnern).
Durch die Geburt meines Sohnes, dachte ich mir, mhh gehst in die Nähe der Eltern, da hast dann mehr Möglichkeiten wegen Arbeit und Babysitter. So zog ich dann im Jahre 2006 nach Gau-Odernheim, ein kleines idylisches Dorf, deren man die Zeit nicht ansieht, wann es entstand. Eine passende Wohnung hatte ich auch schon, wobei ich den naheliegendem Friedhof und die Kirche, die direkt an der Wohnung gegenüber lag auch NOCH keine Beachtung schenkte. Das erste Jahr war alles ok gewesen, aber es waren dort auch schon Dinge , die mich noch nicht so sehr interessierten, weil ich mich mit der Materie Spuk und Phänomene überhaupt nicht auskannte.
Dann eines Tages fing es dann richtig an. Ich hörte Klopfgeräusche, Schritte, Dinge verschwanden, Türen knallten zu, sogar sämtliche Glühbirnen gingen kaputt. Geräte wollten nicht mehr so wie sie sollten, mein Sohn fing an mit einer unsichtbaren Person zu spielen, ich hatte “Visionen” …..

Alles in allem, ich hatte Todesangst.

Nicht nur wegen meinem Sohn machte ich mir Sorgen, sondern auch, ob ich jetzt langsam verrückt werde und doch ärtzliche Hilfe brauchen würde. Die schlimmsten Ereignisse fingen im Oktober 2007 an.
Eines Abends fing mein Sohn an zu schreien, kam kreidebleich aus seinem Zimmer gelaufen und sagte mir, dass er nicht mehr in seinem Zimmer schlafen möchte weil da wer ist. Ich dann nachgeschaut, habe aber niemanden gesehen. Dann hatte ich Ihn doch bei mir schlafen lassen, weil ich eben auch dachte , ok er wird schlecht geträumt haben. In dieser Nacht war es dann , dass mein Sohn wie von Sinnen im Bett neben mir sass und nur in einer Ecke schaute, nein starrte. Ich hab ihn gefragt was denn sei, seine Antwort , da steht wer. Auch hier, ich habe nichts gesehen, noch nichts, das sollte sich ändern!!

Ich fragte ihn dan am nächsten Tag was er denn macht, da er sich offenbar mit einer unsichtbaren Person vergnügte. Seine Antwort darauf, Mama, da ist Oma. Ich total erschrocken, fragte ihn weiter wer denn diese Oma sei. Darauf kam nur die Antwort, dass sie lieb sei. Nun dachte ich mir natürlich, ok wird eine imaginäre Person sein, bin dann mit ihm zum Arzt um Nachfrage zu halten, ob dieses in seinem Alter (er war da 2 jahre alt) denn möglich sei. Die Antwort des Arztes überraschte mich sehr, da er mir sagte, nein ist es nicht, da die Kinder erst mit 4-6 jahren imaginäre Personen haben. Auch hat er diesen Nachtschreck auschliessen können.
Die nächsten Tage wurden dann umso heftiger. Es kam plötzlich noch ein Mann dazu, der böse sei. Mein Sohn wollte nicht mehr schlafen, und wenn, dann nur im Wohnzimmer. Eines abends hatte ich ihn wieder oben schlafen lassen in meinem Schlafzimmer. Ich war noch ziemlich munter, weil ich zu diesem Zeitpunkt auch Besuch von meiner Schwester und ihren beiden Kindern hatte. Alle drei Kinder schliefen oben ohne Probleme. Wir (meine Schwester und ich) aber hörten unten schon , dass wieder Schritte und Klopfgeräusche waren. Nachdem wir nachgeschaut , aber nichts festgestellt hatten, dachten wir uns, ok wird nichts gewesen sein, gehen wir auch schlafen. Nachdem wir dann in den Betten lagen, aber noch wach, sahen wir beide, wie sich mein Sohn hoch bemühte, aus seinem Bett ging und in Richtung Treppe lief, mit der Haltung der Hand, als würde ihn jemand anfassen. Ich total schockiert aufgesprungen und habe mein Sohn wieder zurück ins Zimmer geholt.
Erst dachte ich, ich bilde mir alles nur ein, doch als meine Schwester dann auch fragte, was dann dies sei (im Schlafzimmer an der Wand), war ich nur erstaunt, dass sie diese Sachen auch gesehen hat.

Die nächsten Tage nachdem meine Schwester dann wieder abgereist war, wurden heftigst.
Ich sah dann, wie vor mir im Wohnzimmer ” schwebende Gestalten” hin und her flogen. Immer nur in einer Richtung vom Kinderzimmer ausgehend in Richtung Wohnungstür. Diese Gestalten flogen aber nicht durch die Tür durch, sondern verschwanden direkt neben der Tür in die Wand.
Das Schlafzimmer, war für mich kein Ort zum schlafen mehr, da ich immer wieder wach gemacht wurde durch Klopfgeräusche, Türenknallen, wenn ich fast eingeschlafen war. Auch sah ich dort immer und immer wieder 3 Gesichter, die ich aber nicht einordnen konnte und die mir auch Angst machten. Insofern schlief ich im Wohnzimmer.

Ich habs net mehr ausgehalten,war psychisch kaputt gewesen, bin dann “abgehauen” zu meiner Schwester. Leider funktionierte das auch nicht wirklich, weil dort der Spuk weiter ging. Ich hatte das Gefühl, dass mich dieses Unsichtbare verfolgt, egal wohin ich gehe. Dadurch das ich nämlich sehen wollte obs ortsgebunden oder personengebunder Spuk ist, hats mir gezeigt, dass es sich hierbei um personengebunder Spuk handeln würde.
Ich wusste nicht mehr was ich machen sollte, habe mich dann an einem Freund gewand, der mir dann sagte, hey geh in diesem Forum, dort bekommst Hilfe.

Gesagt getan, Geschichte dort aufgeschrieben, und ja ich habe dann unteranderem auch einen Tipp bekommen, wohin ich mich wenden kann. Es waren viele Fragen aufgekommen, die ich nicht wirklich richtig beantworten konnte. Man sagte mir, mach doch mal Fotos, die habe ich dann auch gemacht, mit sehr überraschenden Effekt. Die Bilder, zumindest eines machte mir dann doch sehr viel angst, weil dort eine Person im Fernseher aufgetreten war, die nicht wirklich dort da sein dürfte, Meine Mutter habe ich gefragt, ob sie diese Person kennt, sie verneinte es. Leider habe ich auch danach feststellen müssen, dass man mir nicht wirklich die Wahrheit erzählte, warum das alles bei mir so ist. Ich habe auch nachgeforscht, was die Wohnung und das Umfeld betrifft. Die Person im Fernseher (eine weibliche Dame) wurde von meiner Tante als die Tante meiner Mutter identifiziert

Freiburg hiess dann die rettende Lösung.

Nachdem ich erst im telefonischen Kontakt mit einem Herrn Fach gestanden habe, er mir auch dadurch schon vieles gefragt und hinterfragt hatte, sagte er mir, ich solle doch nach Freiburg kommen, um ein paar Tests zu machen.

Die Tests habe ich dann gemacht, was sich wirklich nicht als leicht beschreiben lassen würde.
Nachdem auch psychologische Gespräche geführt wurden, zeigte man mir auf, das es sich hierbei offensichtlich um ein emotionales Band handeln würde und ich eine sehr sensible Person bin die alles abbekommt was über dieses Band geschieht. Daher auch das schwächste Glied in dieser Kette. Im Klartext heisst es, dieses emotionale Band besteht aus 3 Hauptpersonen. Die Personen mit denen ich im direkten Kontakt stehe, das waren meine Mutter und meine Schwester, und ich. Alles was die beide an Leid, Sorgen und was nicht alles haben, bekam ich mitgeteilt, eben durch diese Phänomene. Leider ists auch so, dass nicht nur ihre Gefühle bei mir ankamen, sondern auch noch meine dazu kommen.

Ich habe bemerkt, bzw. nicht ich, aber durch die Gespräche der Psychologen, dass, wenn ich in besonders heftigen Stresssituationen war/bin, diese Phänomene verstärkt auftreten. Auch auf meiner neuen Arbeit, habe ich mit diesem Problem zu kämpfen, dass sich einfach die Geräte, hier die Kasse, einfach stur stellt und ich dann Zwangspause machen muss, bis ich mich abreagiert habe.

Wie komme ich damit klar?

Ich habe gelernt, damit umzugehen. Dinge die passieren, ignoriere ich grösstenteils wieder, schenke diesem keine Beachtung mehr. Zumindest fast keine mehr. Hin und wieder kommt es vor, dass ich noch Angst habe, aber an Geister glaube ich da nicht mehr. Ich weiss nun, durch die ganzen Gespräche und Tests von Freiburg, dass vieles von mir und meinem Sohn ausgeht, wir die Verursacher der ganzen Phänomene sind. Durch meinen Umzug nach Wien ist die ganze Sachlage ein wenig, na sagen wir mal, mehr als ein wenig besser geworden. Mein Sohn ist wieder das glücklichste ausgeschlafenste Kind was man sich vorstellen kann, ich bin auch wieder auf dem Stand , wo ich sagen kann, Arzt nein danke. Durch diesen Umzug hat sich das Band wieder sehr sehr geweitet, dadurch sind die Phänomene schwächer geworden. In psychologischer Betreuung bleibe ich dennoch, weil viele Sachen, die ich anscheinend auch gerne verdrängt habe, nicht verarbeitet wurde, und dieses somit jetzt geschieht.
Ich bin eine feinfühlige Person, aber das ich sage, es gibt Geister, ich glaube das war einmal, ok 2 % lasse ich mir da noch offen.

Vieles an Spuk und Phänomene verschwindet wenn man eine Bedeutung dafür gefunden hat.
So wie bei mir der Spuk zum größten Teil eine Bedeutung gefunden wurde.
Die Schritte zum Beispiel, kann ich sagen, die Bedeutung liegt eindeutig darin, das sich jemand entweder zu nahe bei mir befindet, oder sich immer weiter entfernt. Dadurch, dass sich diese Schritte aber immer mehr angenähert haben, hiess es ganz einfach, da ist jemand der zu Nahe kommt, der mir nicht wirklich gut tut.
Womit diese dann aufgehört haben, nachdem ich umgezogen bin. Die Klopfgeräusche und Türenknallen, ebenfalls:
Türen zu knallen heisst ganz einfach für mich, ich muss auf mich mehr achten, mach Pause, denke an dich und lass niemand mehr rein, bis du wieder relaxt bist. Passiert in dieser Wohnung auch nur noch, wenn ich wirklich sehr gestresst bin.

Die Oma von meinem Sohn, heisst nichts anderes, dass ich mir innigst gewünscht habe, dass da wer ist der mein Sohn beschützt. Der Mann den Julian (mein Sohn) gesehen hat, heisst nichts weiter, das mein UB schon vorher wusste, das jemand in meinem Leben ist ( eine Männliche Person) dir mir offenbar nciht gut getan hat, was auch stimmt. Auch dieser ist nach dieser Bedeutung verschwunden. Die Tante auf dem Bild, ist eine eingebrannte Emotion gewesen, die sich offenbar durch meine Mutter bemerkbar gemacht hat, weil sie sich das wünschte, aber durch dieses Band bei mir aufgetaucht ist. Die Bedeutung der 3 Gesichter habe ich noch nicht herausgefunden, kann aber eine eingebrannte Emotion sein, die dem naheliegenden Kirchturm obliegt, da dort in den früheren Zeiten ein tragischer Unfall mit 3 Personen passierte.

Eines bleibt bei mir unklar, was ich aber auch nicht wissen möchte.

Daher auch die 2% die ich mir lasse. Was waren das für schwebende Gestalten im Wohnzimmer, die immer und immer wieder auftauchten, selbst dann, wenn ich ziemlich gute Laune hatte und nicht gestresst war?

Diese Frage bleibt offen.

Klar geht die Geschichte noch mehr ins Detail, aber ich werde mehr darüber schreiben, was noch alles passiert ist, wenn Fragen auftauchen. Da ich noch andere Sachen erleben dürfte und auch viel herumexperimentiert habe, werdet ihr nachher bzw. später auch sehen, warum ich der Meinung bin, das mein Kind und ich die Verursacher der überwiegend vielen Phänomene sind, und warum da kein Geist oder ähnliches eine Rolle spielt.

Liebe Grüsse
Heike

Fernseher

Diese Phänomene treten immernoch bei Heike auf

Spuk-Welten: Danke Heike für deine Offenheit und das Niederschreiben deiner Erfahrungen.
Diskussionen über den Fall findet ihr hier im Forum.