Dieser Beitrag stammt von Frank

Nachdem wir Schwarzenacker besucht hatten, machten wir uns auf den Weg zur Klosterruine Wörschweiler die ganz in der Nähe steht. Es war leicht nieselig doch das störte nicht weiter. Unser Auto parkten wir vor der Pizzeria „Roma“ und machten uns an den Aufstieg.
Es ging ganz schön steil bergauf und nach etwa 2 Km Fußmarsch standen wir vor der Klosterruine die mich sehr beeindruckte. Viel ist nicht mehr da, doch kann man sich Bildlich vorstellen was das eine Anlage gewesen sein muss.
Im Jahre 1130 wurde das Kloster von Graf Friedrich I. von Saarwerden und seiner Gemahlin Gertrud als Benediktinerkloster gegründet. Zuvor befand sich dort eine
römische Anlage.

Ab dem 13. Jahrhundert wurde die Abtei von Zisterziensermönchen neu, bzw. umgebaut. Somit war das Kloster Wörschweiler eines der wenigen auf einem Berg gelegenen Zisterzienserklöster.
Die Zisterzienser bauten für gewöhnlich ihre Klöster an Bächen und Flüssen, da sie kein Fleisch aßen und sich fast ausschließlich von Fisch ernährten.
Warum sie sich in diesem Fall dennoch für diesen Standort entschieden, ist eines der Mysterien die diesen Ort umgeben.
Die einstige Schönheit des Klosters, das im Jahre 1614 infolge eines Unglücksfalls bei einem Brand zerstört wurde, kann man heute noch erahnen wenn man durch die Ruine streift.

In den Jahren 1872 -1880 fanden Freilegungsarbeiten statt und bei Ausgrabungen in den Jahren 1954 – 1958 wurde die Kirche freigelegt.

Beim Durchqueren des Geländes stößt man unweigerlich immer wieder auf im Boden eingelassene Grabplatten…

… von denen die Schönsten an die Wand gestellt wurden.

Zugewucherte Treppen die heutzutage ins Nichts führen und andere scheinbar unwichtige Details lassen einem heute noch das ganze Ausmaß dieser Anlage erahnen.

Aber das eigentliche Geheimnis schlummert noch unter einem Hügel der den Eindruck erweckt nicht natürlichen Ursprungs zu sein.
Die Spekulationen darüber reichen von einem vorchristlichen Kultplatz bis hin zum römischen Grabhügel.

Den Klosterbrunnen, der der Sage nach den Klosterschatz beherbergen, und von einem goldenen Hund bewacht werden soll, haben wir leider nicht gefunden. Auch der unterirdische Gang, der angeblich das Kloster mit Homburg- Schwarzenacker verbunden haben soll, blieb uns verborgen…
Doch machten wir noch eine Aufnahme um EVP einzufangen und in der Tat haben wir etwas. Zwar unspektakulär aber von uns war es niemand. Das können wir absolut ausschließen und was würde besser in ein Kloster passen als ein „Pssss“. Aber hört selbst…

Vielen Dank Frank für diesen Beitrag