Am Südwestrand des Harzes liegt das Dörfchen Rhumspringe und etwas nördlich davon, von einem idyllischen Wald umgeben, die Rhumequelle. Es handelt sich hierbei um eine typische Karstquelle mit einem durchschnittlichen Wasserausstoß von 2.500 Litern pro Sekunde (max. 5.500 Liter).
Inmitten einem etwa 30 Meter langen und 20 Meter breiten Teich, befindet sich die Hauptquelle die sich durch leichte Wellenbewegungen an der Wasseroberfläche bemerkbar macht. Etwa 360 weitere Nebenquellen lassen ihr Wasser in den Teich und in den Fluss Rhume fließen.

Das ganze Jahr über hat das hervorquellende Wasser eine gleich bleibende Temperatur von 9- 10°C. Deshalb friert die Quelle im Winter niemals zu.
Der Quelltopf hat eine Tiefe von etwa 9-12 Metern, wobei die Felsspalten, aus denen das Wasser hervorquillt, noch weitaus tiefer in den Fels hinein reichen.
Mit seiner fast unwirklichen türkisenen Farbe hat das Wasser der Rhumequelle schon Generationen von Menschen fasziniert und sie zu Kulthandlungen animiert. Von ihrer mystischen Ausstrahlung hat die Quelle bis heute nichts verloren.

Im Quellteich gefundene Gegenstände belegen, dass dieser Ort schon in vorgeschichtlicher Zeit als Kult- und Opferplatz genutzt wurde. Die ältesten Fundstücke, Scherben von Tongefässen, wurden etwa auf 5000 v. Chr. datiert. Aber auch Werkzeuge und Münzen aus versch. Jahrtausenden kamen ans Tageslicht.

Selbstverständlich ranken sich auch Sagen und Legenden um die Entstehung der Rhumequelle. Nachzulesen hier:

http://www.rainer–koehler.de/rhumspringe_rhuma.htm

und hier:

http://www.rainer–koehler.de/

Quellen:

http://www.harzlife.de/harzrand/rhume.html

http://www.rainer–koehler.de/rhumspringe_rhuma.htm